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Teichbau-Ratgeber  Teichfilter - eine Unterstützung für den Gartenteich
 
 
Wasser im Garten erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gewünscht wird klares sauberes Wasser. Wasser das gefiltert ist, eine gute Wasserqualität hat und in dem sich die Fische wohl fühlen. Um sich am klaren Wasser zu erfreuen und nicht in eine Algenbrühe zu schauen in dem sich die Fische alles andere als wohl fühlen, sollte man einige Punkte beachten. Oftmals unterschätzt man den Fischbesatz in seinem Gartenteich und erfreut sich eher daran die neuen Bewohner zu füttern. Im Teich entwickelt sich ein Stickstoffekreislauf. Abfallstoffe von Futter und Fischkot, absinkende Blätter belasten das Wasser. Der Teich lebt, nicht nur das was mit bloßen Auge zu sehen ist sondern auch kleinste Mikroorganismen und diese wandeln mit dem Verbrauch von Sauerstoff diese Rückstände in Ammoniak um. Hier gibt es wieder Bakterien die Ammoniak in Nitrit und Nitrat umwandeln. Nitrit ist jedoch genauso giftig wie Ammoniak. Nitrat ist nur in hohen Konzentration gefährlich für Fische. Die Pflanzen nutzen Nitrat als Nährstoff. Zu viel Nitrat ist förderlich für das Algenwachstum. Verzwickt das ganze ? Könnte man so sagen. Deswegen wurden Teichfilter entwickelt die ihren Gartenteich helfen sich zu regenerieren.   Je mehr Wasserinhalt der Gartenteich hat, desto leichter ist es ein ökologisches Gleichgewicht zu halten. Den Fischbesatz sollte man immer im Auge halten. Man rechnet pro 1Kg Fisch 1m³ Wasser. Pflanzen sind hilfreiche Schattenspender und dienlich als Versteck für Fische, aber auch ein wichtiger Bestandteil des Filtersystems ihres Gartenteiches. Reichlich Pflanzen unterstützen die Konstanthaltung der Wasserqualität. Der Gartenteich sollte zu gut 65 % mit Pflanzen ausgestattet sein. Je nach Wasservolumen, sowie Fischbesatz des Gartenteiches werden Filteranlagen angeboten. Viele Gartenbesitzer haben nicht die Möglichkeit ihren Gartenteich so anzulegen das das Verhältnis Grünbereich mit Freiwasserbereich mit Fischbesatz in einem ausgewogenen Verhältnis steht. Hier muss eine Filteranlage zum Einsatz kommen. Der Teichfilter ist in mehrere Kammern aufgeteilt, in den Kammern sind unterschiedliche Filtermedien wieder zu finden. Wie Filterbürsten, Japanmatten, Filterlava die ihrer großen Oberfläche reichlich Schmutz aufnehmen kann. Hier finden sie ein Beispiel eines Filters der nach dem up and down Prinzip funktioniert.
 
Die Mehrkammerfilter sind nach dem “up and Down” Prinzip konstruiert. Das Wasser wird zu einer untenliegenden Schmutzkammer geleitet, hier wird vorab schon viel Schmutz gesammelt. Anschließend steigt das Wasser durch das Filtermedium auf und gelangt durch die Schottwand zur nächsten Schmutzkammer. Der in der Schmutzkammer gesammelte Schmutz sollte in regelmäßigen Abständen durch die Ablasshähne abgelassen werden. Das Schmutzwasser kann in den Abwasserkanal geleitet oder im Garten als Pflanzendünger und zur Bewässerung genutzt werden.
 
Zusammenfassend ist zu sagen. Die Fische im Gartenteich sollten keine Überhand nehmen, und nicht überfüttert werden. Statten sie ihren Gartenteich mit einigen Pflanzen aus. Im Herbst ist ein Laubschutznetz von Vorteil oder je nach Bedarf / Größe des Gartenteiches der Einsatz eines Skimmers von Vorteil. Wenn sie das ganze so berücksichtigen muss der Filter auch nicht so groß ausfallen.

Teich

 Autor
Katja Braun

Katja Braun